Optimale Ruhestandsplanung: Lebenserwartung wird oft unterschätzt

Die finanzielle Ruhestandsplanung zielt darauf ab sicherzustellen, dass die Rente und das eventuell angesparte Kapital den Versorgungsansprüchen im neuen Lebensabschnitt genügen. Den Mittelpunkt einer auf Konsumsicherung ausgelegten Ruhestandsplanung bilden die Miteinkalkulierung der Immobilien- und Kapitalvermögen sowie die individuelle Rente. Es stellen sich unterschiedliche Fragen: Was soll mit Erbschaften oder auslaufenden Lebensversicherungen geschehen? Wie wird das Ruhestandseinkommen versteuert? Wie gestalten sich die Sozialversicherungsbeiträge? Davon abgesehen sollten auch klassische Ruhestandsprodukte wie Entnahmepläne oder Renten gegen Einmalbetrag in die Planung miteinbezogen werden. Für den Fall, dass der Ruheständler eine Abfindung des Arbeitgebers erhalten hat oder bestimmte Vorruhestandsregelungen getroffen wurden, sollten auch diese Faktoren nicht außer Acht gelassen werden.

Zwar sind auch Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen eine durchaus sinnvolle und wichtige Option für den Notfall – nichts destotrotz wird die Lebenserwartung nach dem Berufsleben von vielen unterschätzt. Die statistische Lebenserwartung eines heute 65-jährigen Mannes liegt bei über 82 Jahren, bei einer Frau liegt diese sogar drei Jahre höher. Noch einmal anders gestaltet sich die Lage bei Ruheständlern mit höherem Bildungsstand und Einkommen: Hier wird mit einer Lebenserwartung von mehr als 90 Jahre kalkuliert.

Wer profitiert?
Da die Einkommenssicherung und der Erhalt des Lebensstandard im Alter im Mittelpunkt der Ruhestandsplanung stehen, richtet sich diese vor allem an die Generation 50+.

Die Vorteile im Überblick:

  • Optimale Strukturierung des angesparten Vermögens für den Ruhestand
  • Individuelle Situation steht im Fokus
  • Persönliche Ziele und Wünsche werden bei der Planung berücksichtigt

 

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Was gilt es bei einer Ruhestandsplanung berücksichtigen?

Bei einer umfassenden Ruhestandsplanung gilt es, alle relevanten Themen zu berücksichtigen. Der Ruheständler sollte darauf achten, auch auf unvorhergesehene Ereignisse in puncto Finanzen flexibel reagieren zu können, und sicherstellen, dass die Absicherung bis ans Lebensende reicht (Langlebigkeitsrisiko). Ein wichtiger Faktor ist auch die Inflation: Verhindern die gewählten Anlageformen einen eventuellen Kaufkraftverlust? Ebenso sollten besonders unangenehme Themen unter die Lupe genommen werden wie zum Beispiel Testament, Pflege und Patientenverfügungen.

In welcher Höhe, Form und zu welchem Zeitpunkt soll das Vermögen im Fall des Falles vererbt werden? Was die Wohnsituation betrifft, muss im Voraus geklärt werden, ob die selbstgenutzte Immobilie die Bedürfnisse im Alter erfüllt, falls der Ruheständler dort seinen Lebensabend verbringen möchte. Sollte es nicht möglich sein, den gewünschten Lebensstandard zu halten, so kann eine Umdisponierung von Vermögenswerten eventuell Abhilfe schaffen.